Außerklinische Intensivpflege

In der außerklinischen Intensivpflege steht der soziale Aspekt an oberster Stelle, hierdurch kann beispielsweise eine Versorgung in den eigenen vier Wänden möglich gemacht werden. Das familiäre Umfeld bleibt dem Patienten erhalten, im Gegensatz zu einem Aufenthalt in einem Pflegeheim. Diese Möglichkeit ist für den Betroffenen sehr viel angenehmer.
 
Betrachtet man die Geschichte, besteht die ambulante Krankenpflege schon länger als die Betreuung in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Es war in der Vergangenheit bedingt durch die Großfamilie ganz natürlich, den erkrankten Angehörigen zu Hause zu pflegen und zu versorgen. Das es heute meist keine Großfamilien mehr gibt und ein Einkommen kaum noch zum Leben reicht, ist eine Versorgung in den eigenen vier Wänden unter den oben aufgeführten Strukturen kaum mehr möglich. Dies ist der Preis unserer modernen Leistungsgesellschaft.

Zwar haben sich die Voraussetzungen, heute jemanden zu Hause zu versorgen im Vergleich von vor 30 Jahren geändert, doch ist der Wunsch, auch mit einer schweren Erkrankung  weiterhin am gemeinschaftlichen Leben teilzunehmen, bei jedem Menschen vorhanden. Auch die moderne Medizin hat auf diesen Anspruch reagiert und macht dies jetzt durch erhebliche Fortschritte möglich.

 

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