Außerklinische Intensivpflege


Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege beschreibt die Intensivpflege wie folgt:


„Die elementare Verantwortung der Intensivpflegenden ist die Bereitstellung optimaler Pflege für die Patienten auf einer Intensivüberwachungsstation oder einer Intensivbehandlungsstation. Die Pflege kann von einer intensiven Kurzzeitpflege in eine langdauernde Behandlungspflege übergehen, die die ständige Unterstützung aller Lebensaktivitäten und rehabilitative Maßnahmen beinhaltet. Dabei werden Menschen in ihrer Ganzheit aus physischen, psychischen und spirituellen Bedürfnissen sowie in ihren sozialen und kulturellen Bezügen lebend betrachtet. Sie erfahren Respekt, Zuwendung und Anteilnahme, unabhängig von Alter, Geschlecht, nationaler oder sozialer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder politischen Anschauung.“ (Quelle:DGF)

In der außerklinischen Intensivpflege steht der soziale Aspekt an oberster Stelle, hierdurch kann beispielsweise eine Versorgung in den eigenen vier Wänden möglich gemacht werden. Das familiäre Umfeld bleibt dem Patienten erhalten, im Gegensatz zu einem Aufenthalt in einem Pflegeheim. Diese Möglichkeit ist für den Betroffenen sehr viel angenehmer.
 
Betrachtet man die Geschichte, besteht die ambulante Krankenpflege schon länger als die Betreuung in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Es war in der Vergangenheit bedingt durch die Großfamilie ganz natürlich, den erkrankten Angehörigen zu Hause zu pflegen und zu versorgen. Das es heute meist keine Großfamilien mehr gibt und ein Einkommen kaum noch zum Leben reicht, ist eine Versorgung in den eigenen vier Wänden unter den oben aufgeführten Strukturen kaum mehr möglich. Dies ist der Preis unserer modernen Leistungsgesellschaft.

Zwar haben sich die Voraussetzungen, heute jemanden zu Hause zu versorgen im Vergleich von vor 30 Jahren geändert, doch ist der Wunsch, auch mit einer schweren Erkrankung  weiterhin am gemeinschaftlichen Leben teilzunehmen, bei jedem Menschen vorhanden. Auch die moderne Medizin hat auf diesen Anspruch reagiert und macht dies jetzt durch erhebliche Fortschritte möglich.

 

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